Risikostreuung
Durch die Aufteilung auf verschiedene Märkte und Anlageklassen kann das Risiko einzelner Entwicklungen begrenzt werden.
Diversifikation beschreibt die Verteilung eines Portfolios auf verschiedene Anlageklassen, Regionen und Märkte. Ziel ist es, nicht von der Entwicklung einzelner Wertpapiere oder Märkte abhängig zu sein. In der Praxis bedeutet Diversifikation beispielsweise, dass ein Portfolio aus mehreren ETFs bestehen kann, die unterschiedliche Märkte oder Anlageklassen abdecken.
Wer ausschließlich in einzelne Wertpapiere oder stark fokussierte Märkte investiert, ist in hohem Maße von deren Entwicklung abhängig. Entwickelt sich ein einzelner Titel oder ein bestimmter Markt schwächer als erwartet, kann sich das entsprechend stark auf das gesamte Investment auswirken.
Ein breit diversifiziertes Portfolio verteilt diese Abhängigkeit auf mehrere Regionen, Märkte oder Anlageklassen. Dadurch wird nicht auf einzelne Entwicklungen gesetzt, sondern auf eine strukturierte Zusammensetzung verschiedener Bausteine.
ETF-Musterportfolios zeigen beispielhaft, wie eine solche strukturierte Diversifikation umgesetzt werden kann.
Diversifikation im Portfolio bedeutet, Kapital auf unterschiedliche Assetklassen zu verteilen. Ziel ist es, Abhängigkeiten von einzelnen Märkten oder Wertentwicklungen zu reduzieren und das Portfolio insgesamt ausgewogener aufzustellen. Eine zentrale Rolle spielen dabei häufig Aktien, Anleihen, Immobilien und Rohstoffe, da sie sich in ihrer Ertragsquelle, ihrem Risikoprofil und ihrer Wertentwicklung unterscheiden.
Darüber hinaus existieren weitere Assetklassen wie beispielsweise Liquidität, alternative Investments, Krypto oder Private Markets, die je nach Anlageziel und Risikobereitschaft ergänzend eingesetzt werden können. Die dargestellte Zusammensetzung dient lediglich als Beispiel und stellt keine allgemeingültige Portfolioempfehlung dar.
Portfolios mit defensiver Ausrichtung weisen in der Regel eine niedrige Aktienquote von etwa 10 % bis 30 % auf. Der Schwerpunkt liegt auf defensiveren Anlageklassen, um Schwankungen zu begrenzen.
Ausgewogene Portfolios kombinieren Aktien und defensivere Anlageklassen meist in einem mittleren Verhältnis von etwa 40 % bis 60 % Aktien. Ziel ist eine ausgewogene Struktur mit unterschiedlichen Bausteinen.
Wachstumsorientierte Portfolios setzen stärker auf Aktien und weisen häufig eine hohe Aktienquote von etwa 70 % bis 90 % auf. Dadurch reagieren sie sensibler auf Marktentwicklungen.
Diversifikation lässt sich auf unterschiedliche Weise umsetzen. Unsere Partner veranschaulichen anhand von Musterportfolios, wie Portfolios aus verschiedenen Anlageklassen strukturiert sein können.
extraETF ist eine unabhängige Informationsplattform rund um ETFs und Geldanlage. Sie bietet Inhalte zu ETFs, Portfolio-Strukturen und Anlagestrategien. extraETF erstellt ETF-Musterportfolios, die beispielhaft zeigen, wie unterschiedliche Portfolioaufteilungen aussehen können und verschiedene Ansätze zur Diversifikation veranschaulichen.
Diversifikation bezeichnet die gezielte Verteilung eines Portfolios auf verschiedene Anlageklassen, Regionen und Märkte. Ziel der Diversifikation ist es, das Risiko zu reduzieren, das durch die Abhängigkeit von einzelnen Wertpapieren oder Märkten entsteht, und die Stabilität der Geldanlage zu erhöhen.
Diversifikation hilft, Risiken im Portfolio zu streuen. Entwickelt sich ein Markt oder eine Anlageklasse negativ, können andere Portfoliobestandteile diese Entwicklung teilweise ausgleichen. Eine breite Risikostreuung kann Schwankungen reduzieren und das Portfolio ausgewogener gestalten.
Risikostreuung verteilt das investierte Kapital auf unterschiedliche Märkte und Anlageklassen, die sich oft unterschiedlich entwickeln. Dadurch wird das Gesamtrisiko des Portfolios begrenzt, da nicht alle Bestandteile gleichzeitig von denselben wirtschaftlichen oder politischen Ereignissen betroffen sind.
Für eine diversifizierte Geldanlage werden häufig Aktien, Anleihen, Immobilien und Rohstoffe kombiniert. Diese Assetklassen unterscheiden sich in Ertragschancen, Risikoprofilen und Wertentwicklung. Je nach Anlageziel können weitere Anlageklassen ergänzend eingesetzt werden.
Die Aktienquote beeinflusst maßgeblich das Risiko und die Schwankungsintensität eines Portfolios. Eine niedrige Aktienquote wird meist defensiver ausgerichtet, während eine höhere Aktienquote stärkere Wachstumschancen, aber auch höhere Schwankungen mit sich bringen kann.
Nein, Diversifikation kann Risiken reduzieren, aber nicht vollständig vermeiden. Marktrisiken bleiben bestehen, da sich mehrere Anlageklassen in bestimmten Marktphasen ähnlich entwickeln können. Eine strukturierte Portfoliozusammensetzung kann jedoch helfen, extreme Abhängigkeiten zu begrenzen.
Weitere häufig gestellte Fragen und Antworten finden Sie in unserem FAQ-Bereich.